FRANZ MICHAEL FELDER AN KASPAR MOOSBRUGGER

lfndenr: 
374
6.123
2. Juli 1867

Lieber Freund!

Achtmal hab ich gestern mit schlechter Tinte an Dich zu schreiben angefangen und endlich im Unmute doch nichts Ordentliches zustande gebracht. Trotzdem komme ich heute schon wieder, nicht um das Gestrige zu widerlegen, aber doch um Dir Halt! zuzurufen.

FRANZ MICHAEL FELDER AN KASPAR MOOSBRUGGER

lfndenr: 
364
6.120
22. Juni 1867

Liebster Freund! Noch  immer trägt Kot und befleckenden Unrat

Jener mächtige Strom, des Quelle in Brixen entsprungen.

Froh doch betrat ich den heimischen Boden  in hölzernen Schuhen.

Seit ich am Kreuzweg in Lugen zum Abschied reichte die Hand Dir.

Eins nur sag ich Dir jetzt und Du bewahr es im Herzen:

FRANZ MICHAEL FELDER AN KASPAR MOOSBRUGGER

lfndenr: 
328
6.119
2. Mai 1867

Lieber Freund!

Wenn Du mich besuchen wolltest, so melde das vorher, damit wir uns nicht vergehen, wenn ich auch auf einer Reise sein sollte.

Die erwähnte Erklärung wäre mir lieb bälder, als ich gestern sagte, in der Landes- und Feldkircher Zeitung zu lesen. Ich bitte Dich, als Veranlassung zur Erklärung unlieb deutlich anzugeben.