VON JOSEF FEUERSTEIN AUS BEZAU

lfndenr: 
653
11.335
27. Dezember 1868

Lieber Freund!

Der Gedanke einer Volksbibliotheck hat sich verkörpert!  Den 21. Dzbr. waren wir beim Angodarle die Sache kam zur Sprache man beschloß dieselbe zu besprechen, wählt Christian Jochum zum Präsidenten für diese Verhandlung, und es kamen über längern und kürzern Reden und Gegenreden folgende Beschlüße [zustande]

VON CARL SEYFFERTITZ AUS BREGENZ

lfndenr: 
637
11.323
7. Dezember 1868

Lieber Herr Felder!

Ihre freundlichen Zeilen vom 2. d. M. die mir gestern zukamen, haben mich eigentlich sehr trübe gestimmt, denn ich habe daraus entnommen, daß es Ihnen nicht gut geht. Dazu habe ich mir immer Vorwürfe zu machen, daß Sie um das Heft der Grenzboten gekommen sind, durch meine Schuld, u. daß ich außer Stand mich sehe, Ihnen dafür Ersatz zu bieten.

KASPAR MOOSBRUGGER AN FRANZ MICHAEL FELDER

lfndenr: 
636
6.189
6. Dezember 1868

Lieber Freund!

Deine zwei letzten Briefe haben mich recht gefreut, da in denselben ein harmonisches Zusammenwirken ungebroche­ner, noch viel versprechender Kräfte sich erkennen läßt. Das Sonett ist trefflich und an die Adressen verteilt. Den Brief an die, wie es scheint, von Ehrgeiz geplagte Hedwig Gaßner werde ich besorgen. -